Die kunstpädagogische Forschung befindet sich in einem dynamischen Spannungsfeld zwischen methodischer Vielfalt, epistemologischer Differenz und der Herausforderung, ästhetische, künstlerische und leiblich-performativ vermittelte Phänomene wissenschaftlich zu reflektieren. In diesem Kontext stellt sich die Frage, wie Forschungswege entstehen, die nicht allein durch Planung, sondern durch Praxis, Experiment und Abweichung konstituiert werden.
Thematische Schwerpunkte liegen in der Reflexion der Performativität und Experimentalität, der Rolle von Materialität und Medialität, der konstitutiven Funktion von Perspektivität sowie der Entwicklung hybrider, reflexiver Forschungsformen. Die Tagung zielt darauf ab, disziplinäre Grenzen zu überschreiten und neue methodologische Profile zu entwickeln, die der spezifischen Struktur kunstpädagogischer Forschungsgegenstände gerecht werden.
Tagungsteam: Alexander Averhage/ Jasmin Böschen Gálvez/ Katharina Brönnecke/ Catharina Jochum /Lea Maria Manthei/ Elisa Rufenach-Ruthenberg/ Lukas Sonnemann/ Silke Wittig
Wir laden Nachwuchswissenschaftler:innen ein, Beiträge in Form von Vorträgen, Präsentationen oder experimentellen Formaten einzureichen, die methodologische Fragen kritisch, kreativ und theoretisch fundiert bearbeiten.
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Einreichfrist: 15. Mai 2026
Kontakt: desirepaths@uni-osnabrueck.de