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Hinweis: Tagung an der Akademie der bildenden Künste Wien

Diskussionen zur gestalterischen und künstlerischen Praxis in Bildungsprozessen

Donnerstag 27. November 2014
im DEPOT, Breitegasse 3, 1070 Wien

veranstaltet von Lisbeth Freiß, Anna Pritz und Elisabeth Sattler
Institut für das künstlerische Lehramt/Akademie der bildenden Künste Wien

Die Arbeitstagung Gestaltung/Kunst/Bildung fragt nach Spielräumen für Bildungs- prozesse in den künstlerischen Lehramtsstudien. Ausgehend von der These, dass Bildungsprozesse von mehreren pluralen, heterogenen, vielleicht auch widerstrei- tenden Praktiken erschlossen werden, fokussiert die Tagung die künstlerische, die gestalterische und die kunstpädagogische Praxis. Sie ist somit den spezifischen bildungspolitischen Impulsen dieser drei Praxisfelder auf der Spur und fragt nach deren Differenzen sowie möglichen Synergien.

Workshop künstlerische Praxis:
Univ.-Prof. Mag. Martin Beck, Wien/New York

Workshop gestalterische Praxis:
Univ.-Prof. Mag. Christoph Kaltenbrunner, BSc./Wien

Workshop kunstpädagogische Praxis:
Prof.in Dr.in Tanja Wetzel/Kassel

Tagesplan:
10:00 Begrüßung und Einführung
10:30 – 12:30 Workshops (je mit Impulsreferat und Diskussion)
12:30 – 14:30 Mittagspause
14:30 – 16:30 Kurzpräsentationen aus den Workshops und Diskussion im Plenum
16:30 – 17:00 Kaffee
17.00 – 18:00 Ausblick

ab 19:00h gemeinsames Abendessen im Glacisbeisl/Museumsquartier

Kontakt und Anmeldung: Maria Schekolin/m.schekolin@akbild.ac.at
Mit der Bitte um Zusagen bis 15. November 2014

Hinweis: Kunstpädagogisches Forschungskolloquium 2014 in Loccum

ENT-SICHERN: Reflexionen kunst-/pädagogischer und wissenschaftlicher Prozesse
11. Kunstpädagogisches Forschungskolloquium vom 11.-14.09.2014 in Loccum

Prozesse der Sicherung und Entsicherung sind elementare Bestandteile von Forschung, künstlerischem Arbeiten und kunstpädagogischen Situationen. Erst durch Verschiebungen und Brüche wird Anderes sichtbar oder Neues denkbar (vgl. u.a. Koller, Meyer-Drawe). Diese komplexen Vorgänge lassen sich nur im begrenzten Maße initiieren, steuern, messen oder darstellen. Vielmehr zeichnen sie sich gerade durch Entzug und Unverfügbarkeit aus (vgl. u.a. Pazzini). Bildungsprozesse aber auch Forschungsprozesse werden immer wieder zum Wagnis und führen mitunter auf unwägbares Terrain.

Inwiefern können diese vielschichtigen Prozesse pädagogisch begleitet und für den wissenschaftlichen Diskurs zugänglich gemacht werden, ohne zugleich das Spezifische ihres Entzugs auszublenden? In Bezug auf Analyse und Darstellung stellt das Forschende vor methodische Herausforderungen, die (Un)Möglichkeit einer Beschreibung von Erfahrungs- und Bildungsprozessen mitzureflektieren.

Das Forschungskolloquium richtet sich an Nachwuchswissenschaftler_innen in der Kunstpädagogik und Ästhetischen Bildung und wird 2014 geleitet von Katja Böhme, Evelyn May, Susanne Schittler und Sabine Sutter.

  • Keynote: Gereon Wulftange (wiss. Mitarbeiter, Institut für Bildungs- und Transformationsforschung, Universität Hamburg): “Fremdes ent-sichern – Angst und Begehren als Moment in Bildungsprozessen?”
  • Performanceübungen mit Anna Stern (wiss. Mitarbeiterin, Universität Osnabrück, Performancekünstlerin)

Gefördert vom BDK e.V. (BDK Bundesverband und den Landesverbänden Berlin, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen) und der Wissenschaftlichen Sozietät Kunst Medien Bildung.

Weitere Informationen und Programm unter http://loccum.edublogs.org/

Jahresbeitrag gesenkt (NachwuchswissenschaftlerInnen)

Die wissenschaftliche Sozietät Kunst Medien Bildung hat auf Ihrer Jahresversammlung am 26.6.2014 beschlossen, den Jahresbeitrag für außerordentliche Mitglieder auf 30,- € zu senken, um noch nicht promovierten NachwuchswissenschaftlerInnen die Mitwirkung an der Sozietät zu erleichtern.

Info und Antragsformular als PDF

Tagung: Offensichtlichkeit

Tagung am Institut für Kunst- und Kunstwissenschaft, Universität Duisburg-Essen in Kooperation mit der Wissenschaftlichen Sozietät Kunst | Medien | Bildung

26./27.6.2014

»Offensichtlichkeit«
offensichtlich ist, was offen liegt, sichtbar ist, sich zeigt oder zu zeigen scheint, hervortritt, auffällt, sich deutlich und erkennbar oder augenscheinlich macht. Doch für wen wird etwas offen sichtlich und was tritt in diesem Moment dahinter zurück? Das Zeigen schließt ein Nicht-Zeigen ein. Was gezeigt wird und sich zeigt ist nicht selten kalkuliert, konstruiert und choreografiert oder ist das Erwartete. Formen der Konstruktion zeigen sich in der zeitgenössischen Kunst und Fotografie oder werden mittels Methoden der Sozialwissenschaften rekonstruiert.
Die Tagung widmet sich dem Phänomen der Offensichtlichkeit. Es soll um ein Sich-Zeigen gehen, das nicht bloßes Zeigen mit Zeichen ist. Beiträge aus Philosophie, Kunst und den Bildungswissenschaften thematisieren Momente des Sichtbarwerdens und Sichtbarmachens bisweilen unsichtbarer oder offen liegender, aber übersehener Zusammenhänge.

ReferentInnen
Prof. Dr. Jeanette Böhme, Universität Duisburg- Essen
Dr. Manuel Zahn, Universität Hamburg

Donnerstag 26.06. CASINO
17.30 Begrüßung
17.45 Manuel Zahn, Universität Hamburg
Vortrag »Das Offensichtliche und seine Bildungen jenseits des Sichtbaren«
Koreferat Konstanze Schütze, Universität zu Köln
20.00 gemeinsames Abendessen

Freitag 27.06. SENATSSAAL
9.30 Kaffee
9.45 Jeanette Böhme, Universität Duisburg-Essen
Vortrag »(Bild-)Rekonstruktives Sichtbarmachen: Medienspezifische Formen sozialer Sinnstrukturen«
Koreferat Sabine Sutter, Universität Duisburg-Essen
12.30 Mittagspause
14.00 Museum Folkwang, Besuch der Ausstellung und Austausch »(Mis)Understanding Photography«
18.00 gemeinsames Abendessen

Veranstaltungsorte
Universität Duisburg-Essen Campus Essen
45141 Essen

CASINO
Reckhammerweg 3

SENATSSAAL
Universitätsstraße 2 Raum: T01 S04 B34

Anmeldung
kunstdidaktik@uni-due.de

Veranstalter
Prof. Dr. Christine Heil | Sabine Sutter, Universität Duisburg-Essen
Prof. Dr. Torsten Meyer | Konstanze Schütze, Universität zu Köln
Wissenschaftliche Sozietät Kunst | Medien | Bildung

Download Tagungs-Flyer

Hinweis: Tagung Kunstakademie Münster

Im Mai 2014 findet an der Kunstakademie Münster eine Tagung in Assoziation zur Wissenschaftlichen Sozietät Kunst Medien Bildung statt.

Didaktische Logiken des Unbestimmten
Professionalisierungsprozesse in der Lehrerbildung im Fokus ästhetischer und künstlerischer Bildung

Die Professionalisierung von Lehrer_innen wird aktuell in ihrem Verhältnis von Praxis- und Theoriebezug, Lehre und Forschung neu überdacht und bildungspraktisch positioniert. Hierbei kommt der Gestaltung der institutionellen Übergangsräume und Übergangsphasen zwischen Hochschule und Schule eine besondere Aufmerksamkeit zu.
Die Lehramtsausbildung im Fach Kunst ist durch eine besondere Ausgangslage charakterisiert, da bereits auf der fachlichen Seite der künstlerischen Hochschulqualifizierung eine sinnlich-geistige Erfahrungspraxis kultiviert wird. Künstlerische und ästhetische Prozesse folgen häufig einer eigensinnigen, oft auch mimetischen Logik und öffnen dabei einen erweiterten Vernunftraum, der an die Praxis des Handelns und Reflektierens gebunden bleibt. In dieser spezifischen Form des reflexiven Praxisbezugs zeigen sich auch Potenziale für die pädagogisch-didaktische Professionalisierung insbesondere dann, wenn es gelingt, künstlerisch-ästhetische Erfahrungen so zu reflektieren, dass von ihnen die Möglichkeit für einen Transfer auf die pädagogisch-didaktische Praxis ausgeht.

Diese Tagung hat das Ziel, gemeinsam an einer so ausgerichteten Verknüpfung künstlerisch-ästhetischer und pädagogischer Praxis zu arbeiten.

Datum: 16./17. Mai 2014
Ort: Kunstakademie Münster
Konzeption: Prof. Dr. Birgit Engel, Katja Böhme M.A.

Anmeldung
bis 28.4.14: didaktik.kamuenster@gmx.de (Bitte unter Angabe des Anmeldestatus!)

Weitere Informationen zum Tagungsprogramm als PDF zum Download

Folge-Camp: Was bedeutet „Forschungsorientierung“ für die Lehrerbildung?

„Was bedeutet ›Forschungsorientierung‹ für die Lehrerbildung?“ Zu dieser Fragen hatte im Juni diesen Jahres eine Tagung der Wissenschaftlichen Sozietät Kunst|Medien|Bildung|an der Universität Osnabrück stattgefunden. Entwicklungen von Studiengangs-Curricula und Vernetzungen zwischen Hochschule, Schule und Studienseminaren aus Sicht des Zentrums für Lehrerbildung und von Kunstdidaktiker_innen, sowie laufende Pilot-Projekte zum forschenden Studieren wurden in 5 Beiträgen aus in Deutschland und der Schweiz vorgestellt und diskutiert. Da aktuell die meisten Hochschulstandorte die Bologna-Vorgaben einer Forschungsorientierung in den Master-Studiengängen und die Konzeptionierung eines Praxis-Semesters für die Lehramts-Studiengänge zu bewältigen haben, wurde von allen Tagungsteilnehmenden ein nächstes campartiges Arbeitstreffen verabredet, das nun in Kooperation mit der UDK Berlin stattfindet:

Freitag, den 15.11.2013
11-17 Uhr an der UdK in Berlin

Hardenbergstraße 33, 10623 Berlin,
3 min Fußweg vom Bahnhof Zoologischer Garten.

Wer Interesse hat, ist eingeladen, einen eigenen Beitrag mitzubringen: Fallbeispiele, akute Fragen und Überlegungen zur »Forschungsorientierung in der Lehrerbildung« sowie konkrete Seminar-Entwürfe oder Forschungs-Szenarien im Praxis-Semester der Master-Studiengänge. Gearbeitet werden soll in parallelen Gruppen und im World-Café-Format. D.h. es gibt keine Referent_innen-Liste, gearbeitet wird mit dem, was mitgebracht wird!
Für die Getränke werden wir um einen Kostenbeitrag vor Ort bitten.

Kontakt:
Christine Heil (Wissenschaftliche Sozietät Kunst Medien Bildung)
Anne Zimmermann (UdK Berlin)

Tagung: Was bedeutet „Forschungsorientierung“ für die Lehrerbildung?

28.6.2013, 9:30 – 16:30 Uhr

Universität Osnabrück
Fachgebiet Kunst / Kunstpädagogik
Seminarstr. 33
Raum 05/302
49074 Osnabrück

Was bedeutet „Forschungsorientierung“ für die Lehrerbildung?
Laut Vorgaben aus Bologna sollen Bachelor-Studiengänge bereits „berufsqualifizierend“ sein, Master-Studiengänge sollen deutlich Richtung Forschung orientiert werden. Was bedeuten diese Vorgaben für die gestuften Studiengänge in der Lehrerbildung? Wann und wie sollten Schul-Praktika stattfinden? Was heißt „Forschungsorientierung“ im Master-Studiengang? Was soll wozu erforscht werden? In welchem der potentiell drei in Frage kommenden Fächer, mit denen Lehramtsstudierende in der Regel befasst sind, soll geforscht werden? Welche Rolle kann „Forschendes Lernen“ als (hochschul)didaktisches Konzept spielen? Wie ist eine Forschungsorientierung speziell im Fach Kunst zu denken, wenn Kunst und Wissenschaft als unterschiedliche Denkmodelle ernst genommen werden? Was könnte hier Artistic Research bedeuten?

Mit diesen Fragen ist zurzeit befasst, wer in der universitären Lehrerbildung Lehre und Forschung gestaltend tätig ist. Die aufgeworfenen Fragen sollen nicht erneuten Anlass für weiteres BA/MA-Bashing bieten, sondern einen produktiven Austausch über die föderalen Grenzen hinweg initiieren und Konzepte diskutieren, die sowohl aus der Perspektive der Lehrerbildung als auch aus der Perspektive von Kunst und Wissenschaft sinnvoll sind.

Programm

9:30 Ankommen, Kaffee

10:00 Begrüßung

10:15 Yoshiro Nakamura (Universität Osnabrück)
Lehrerbildung in Niedersachsen im Spannungsfeld von Grundlagenforschung und beruflicher Handlungskompetenz

10:45 Andreas Brenne (Universität Osnabrück)
Das neue Praxissemester und die Kunstdidaktik – eine Problemanzeige

11:15 Kaffeepause

11:30 Anna Schürch und Danja Erni (ZHdK Zürich)
Das Modell FLAKS (Forschungslabor für Künste an Schulen)

12:30 Mittagspause

14:00 Julia Ziegenbein (Universität zu Köln)
Zur Aktualität Ästhetischer Forschung für die LehrerInnenbildung am Beispiel des Projekts „Forschendes Lernen“ an der Universität zu Köln

14:30 Ruppe Koselleck (Universität Osnabrück)
Unter einem PKW versteht man ein pädagogisches Kunstwerk – Experimentelle Kunstvermittlung als anwenderfreundliche Spagatforschung zwischen Kunst und Wissenschaft auf der Suche nach den Strategien einer künstlerischen Didaktik.

15:00 Kaffeepause

15:15 Diskussion

16:30 Ende der Tagung

Download Programmflyer

Kontakt und Anmeldung

Sekretariat Fachgebiet Kunst
Universität Osnabrück

Esther Kutzner
Seminarstraße 33
49069 Osnabrück
Tel. 0541 – 969 – 4225

kunst@uni-osnabrueck.de

Tagung: Subjekt Medium Bildung

Kooperation der wissenschaftlichen Sozietät Kunst, Medien, Bildung und des Theorieforum Medienpädagogik

Torsten Meyer / Benjamin Jörissen

Mit Beiträgen von: Manfred Faßler, Peter Foos, Norm Friesen, Christoph Girardet/Volker Schreiner, Simon Grand/Johannes M. Hedinger, Benjamin Jörissen, Christoph Koenig, Gesa Krebber, Eckart Liebau, Norbert Meder, Torsten Meyer, Karl-Josef Pazzini, Olaf Sanders, Konstanze Schütze, Manuel Zahn

22.- 24. März 2012, Universität zu Köln

Programm
Anmeldung

Konzeption

Das Tagungsvorhaben befasst sich mit dem zunehmend offensichtlicher werdenden Missmatch von wesentlich auf das 18./19. Jahrhundert zurückgehenden theoretischen Konzeptionen von Bildung, die diese als ein auf das Subjekt als Individuum (und das Individuum als Subjekt) bezogenes Phänomen denken, und den wesentlich auf kollaborativen und netzwerkförmigen sozio-technischen Prozessen beruhenden Bildungs-Praktiken in globalen, digitalen Kommunikationsnetzen.

Veränderte Medialität führt zu veränderter Subjektivität: diese mediologische These im Schnittfeld von Medien- und Bildungsgeschichte(n) soll im Zentrum der Tagung stehen. Nichts ist so gravierend für das Selbst-Verständnis einer Gesellschaft wie die geschäftsführenden Verbreitungsmedien (Luhmann). So war das Buch nicht nur in metaphorischem Sinn das bevorzugte Behältnis der großen Erzählungen. Mit der massenhaften Reproduktion des druckbaren Wissens nahm auch die Erzählung von der „Bildung des Menschen“ (Humboldt) als Bücher lesendes Individuum ihren Lauf. Und auch der Individualisierungsschub, den die Erfindung der Zentralperspektive als Abbildungstechnologie, Symbolische Form (Panofsky) und als imaginäre Struktur ausgelöst hat, war der Entstehung des wohl definierten und autonomen, bürgerlichen Subjekts mehr als zuträglich. Sind es aber die Strukturaspekte gesellschaftlicher Leitmedien, in denen Subjektivität entsteht und geformt wird, muss diese im Kontext radikaler Leitmedienwechsel immer wieder hinterfragt werden.

In der „informatisierten Gesellschaft“ – nun in der Version 2.0 – verliert das alte Prinzip,

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onlineZeitschrift „Kunst Medien Bildung | zkmb“

Die onlineZeitschrift Kunst Medien Bildung zkmb ist ein interdisziplinäres e-Journal, das wissenschaftliche Forschung zwischen Kunst, Medien und Bildung transparent und forschungsnah publiziert und durch ein partizipatives „open-peer-review“-Verfahren in Forschungsdiskursen vernetzt. Ziel des Zeitschriftenprojekts ist es, den fachwissenschaftlichen und fächerüberschreitenden Diskurs unter den Bedingungen intermedialer Vernetzungsmöglichkeiten weiterzuentwickeln.

Wissenschaftliches Denken und Arbeiten zwischen Kunst, Medien und Bildung wird vielfach durch starke Einzelpositionen geprägt, die vorwiegend auf pädagogischen Tagungen und in daraus resultierenden Printversionen veröffentlicht werden. Für produktive Forschungs-Schnittstellen, die einzelne Forschungen in angemessener Vertiefung aufgreift, weiterdenkt und auch interdisziplinär verknüpft, fehlt jedoch ein institutionalisierter Rahmen. Hier setzt die zkmb an und bietet die Möglichkeit, Forschungsergebnisse zwischen Kunst, Medien und Bildung in einem wissenschaftlichen Rahmen darzustellen und in Form kommentierender „Reviews“ weiterzudenken, zu kontrastieren oder zu kommentieren.

Als „open access“ e-Journal ist die zkmb ohne Gebühren oder Zugangsbeschränkung frei zugänglich. Die zkmb erscheint nicht in festen Ausgaben, sondern veröffentlicht die Texte in den verschiedenen Rubriken sukzessive.

Herausgegeben wird die zkmb im Auftrag der Wissenschaftlichen Sozietät Kunst Medien Bildung e.V. von Ansgar Schnurr (Dortmund), Andreas Brenne (Kassel), Christine Heil (Mainz) und Torsten Meyer (Köln).
Mehr unter www.zkmb.de

In der Startausgabe stehen zur Diskussion:

  • Sebastian Plönges: Eine neue Kunst für eine neue Gesellschaft?
  • Olaf Sanders: Grenzen der Medienerziehung
  • Gila Kolb: Die Übung des beidhändigen Zeichnens in der Kunstpädagogik
  • Franz Billmayer: Shopping – Ein Angebot zur Entlastung der Kunstpädagogik
  • Manuel Zahn: Film-Bildung im Zeichen radikaler Alterität

Tagung: Perspektiven der Verknüpfung von Kunst, Medien und Bildung 2:
Das kulturelle Imaginäre

25./ 26.11.2011, Kunsthochschule Mainz

Wie entstehen gemeinsame Vorstellungen? Wie konstituiert sich ein Unterrichtsgegenstand? Und wie ein Lehrerbild? Welche Rolle spielt das Imaginäre in Bildungsprozessen? Woraus speist sich das Imaginäre? Woran fällt es aus? Inwiefern prägen Medien die Entstehung des Imaginären? Wer imaginiert von wessen kultureller Imagination? Wie ist der Übergang vom individuellen Imaginären zu einem gesellschaftlich Imaginären zu denken? Wo ist das Imaginäre, wenn es nicht erscheint?

Freitag, 25.11.2011

13.30 Uhr Kaffee und Begrüßung

14.00 – 15.30

  • Gundel Mattenklott: »L’imaginaire / das Imaginäre. Eine Spurensuche zur Begriffsgeschichte«.
  • Irene Schütze: »Individuelle und kollektive Vorstellungsbilder. Zum Begriff der immaginazione in der italienischen Kunst«

15.30 Uhr Pause

16.00 – 17.00

  • Thomas Schmidt: Über den gemeinsamen künstlerischen Entwurfsprozess bei Inges Idee: 4 Künstler und 1 Idee. http://www.ingesidee.de/

17.00 Uhr Kurze Pause

17.15 – 19.30

  • Andrea Sabisch: »Sprechen über das Imaginäre«. Und »das Imaginäre im Museum«. Zur „Expedition 05“ in die Frankfurter Schirn im Kontext von BuKo12.
  • Andreas Brenne: »“Die böse Prinzessin“ – zur Ausbildung ästhetischer Kompetenz im Kontext koopertiver und intermedialer Unterrichtsszenarien«.
  • Christine Heil: »Das Imaginäre des Unterrichtsgegenstands«.

19.30 Uhr Ende Teil 1 – gemeinsames Abendessen

Samstag, 26.11.2011

8.45 Uhr Kaffee

9.00 – 10.30 Uhr

  • Olaf Sanders: »Grenzen der Medienerziehung«
  • Susanne Gottlob: »Versagte Phantasien? – Wie sich Stanzen kultureller Überlieferungen hörbar machen. Eine psychoanalytische Position«

10.30 – 11.30

  • Jan Verbeek: Performance

11.30 – 13.30

  • Insa Härtel/ Karl-Josef Pazzini: »Eine gewisse Gewalt des Imaginären. Über Gerhard Richters „Betty“ (1977)«
  • Doris Schuhmacher-Chilla: »Fingierte Fakten und Fiktionen«

13.30 1 Stunde Buko-Brot-Pause // Ende der Tagung

14.30 Mitgliederversammlung der wissenschaftlichen Sozietät Kunst Medien Bildung

15.00 Uhr Abschied

Tagungsort:

Kunsthochschule Mainz der Johannes Gutenberg-Universität Mainz,
Am Taubertsberg 6, 55122 Mainz, im großen Saal.
Die Kunsthochschule ist zu Fuß in ca. 7 Min. vom Hauptbahnhof aus zu erreichen.

Kosten:

Nicht-Mitglieder 5 € pro Tag, Mitglieder kostenfrei

Anmeldung:

bis zum 20.11.2011 per E-Mail an:
Christine Heil: heilc@uni-mainz.de

Referent/innen:

  • Prof. Dr. Andreas Brenne, Universität Kassel
  • Dr. Susanne Gottlob, Psychoanalytikerin, Lektorin, Hamburg
  • PD Dr. Insa Härtel, Universität Bremen, DFG-Projekt zum Thema: „‚Übergriffe‘ und ‚Objekte‘: Bilder und Diskurse kindlich-jugendlicher Sexualität“
  • Prof. Dr. Christine Heil, Professur für das Fach Kunstdidaktik, Kunsthochschule Mainz der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • Prof. Dr. Gundel Mattenklott, UdK Berlin, Fachgebiet Musisch-Ästhetische Erziehung
  • Prof. Dr. Karl-Josef Pazzini, Universität Hamburg
  • Prof. Dr. Andrea Sabisch, Universität Hamburg
  • PD Dr. Olaf Sanders, Universität zu Köln, Institut für Bildungsphilosophie, Anthropologie und Pädagogik der Lebensspanne
  • Prof. Thomas Schmidt, Kunsthochschule Mainz der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • Dr. Irene Schütze, Kunstwissenschaftlerin, Vertretungsprofessorin für Kunsttheorie an der Kunsthochschule Mainz
  • Prof. Dr. Doris Schuhmacher-Chilla, Universität zu Köln
  • Jan Verbeek, Künstler, Performance und Installation, Köln