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Hinweis: Kunstpädagogisches Forschungskolloquium 2015 in Loccum

o.T. (Subjekt)
12. Kunstpädagogisches Kolloquium Loccum | Freitag 21. – Sonntag 23. August 2015

Loccum 2015 widmet sich dem Subjekt, einem mehrdeutigen Begriffsbehälter, der bisweilen benutzt wird, um Ziel und Gegenstand von Bildung zu beschreiben. Gerade da der Begriff Subjekt nicht mit vorgeblich neutralen Begriffen wie Person oder Individuum gleichgesetzt werden kann, schließt er grundlegende Zusammenhänge und Legitimationen für die kunstpädagogische Praxis und Forschung auf und präzisiert diese.

In der Annahme, auf jemanden zu wirken, jemanden zu bilden, gründet die Herausforderung, dieses Gegenüber als jemanden zu denken, zum Beispiel als zu Bildende*n. Die Begriffe, die die Anderen bezeichnen, konstruieren diese Anderen auch. In der nachdenklichen Rede über das Subjekt ist also weit mehr, z.B. durchaus Institutionskritisches, enthalten als in der sogenannten Subjektorientierung der Didaktik, die oft Schülerorientierung meint. Deswegen möchten wir Subjekt als Analyseperspektive für die Kunstpädagogik ins Spiel bringen. Wie sprechen wir über das, was wir tun? Wie lassen sich die Anderen und die disziplinäre Beziehung zu ihnen fassen?

(… Weiterlesen)

Zurzeit läuft ein call for papers | Einsendeschluss ist 17. Mai 2015 | Kontakt loccum@gmx.net

Tagung: where the magic happens – Bildung mach der Entgrenzung der Künste

where the magic happens
Bildung nach der Entgrenzung der Künste

Tagung in Kooperation des Instituts für Kunst & Kunsttheorie der Universität zu Köln und der wissenschaftlichen Sozietät Kunst, Medien, Bildung e.V.

11. bis 13. Juni 2015, Universität zu Köln

Mit Beiträgen von Dana Caspersen (danacaspersen.com), Ulrike Hentschel (UDK Berlin), Heinrich Lüber (ZHdK Zürich), Karl-Josef Pazzini (Uni Hamburg/Berlin), Stefan Porombka (UDK Berlin) und vielen anderen mehr.

Die Künste haben das Gefängnis ihrer Autonomie verlassen. Im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert reicht der Gegenstand künstlerischer Aktivitäten über die traditionellen Grenzen der Fächer Kunst, Musik, Tanz, Theater usw. hinaus in den medienkulturellen Alltag und bis ins wissenschaftliche Experimentieren hinein. Die Zuständigkeiten für das Wahre, Schöne und Gute sind unklar geworden. In einer von kultureller Globalisierung geprägten Welt konturieren sich Praktiken der Produktion von Bedeutung zwischen Künsten, Moral, Wissenschaft, Recht und Politik.
Mit dem postautonomen Verständnis von Kunst gehen zwei Bewegungen einher: zum einen wird im Zuge eines konsequenten Weltlichwerdens die Grenze zwischen Kunst und Nicht-Kunst destabilisiert, zum anderen vernetzen sich die Künste untereinander. Transzendentale Bezugspunkte für die traditionellen Sparten der Hochkultur gibt es nicht mehr. Nicht mehr im Ideal eurozentrischer Klassik, noch in der Reinheit des ungestörten White Cubes, Konzert- oder Theatersaals. Kunst findet statt im Global Contemporary. Im Hier und Jetzt und auf dem Boden alltagskultureller Tatsachen.
Das Tagungsvorhaben befasst sich mit den Bedingungen, Möglichkeiten und dem „magischen Potential“ der Bildung an/durch/mit den Künsten vor dem Hintergrund eines sehr deutlich erweiterten Begriffs von Kunst – fokussiert auf Performance, künstlerische Forschung und aktuelle Medienkultur.

Performance ist Experiment in und mit der Alltagswirklichkeit. Performer und Teilhabende machen außergewöhnliche Erfahrungen an den Grenzen des Üblichen. Wann und wie werden diese Erfahrungen ästhetisch, wann/wie sogar magisch? Was trägt solche prozesshaften Weisen des Erfahrens? Welche vorbildhaften performativen Formate und Methoden existieren in und zwischen bildender Kunst, Musik, Theater, Tanz, Bildung und Politik?Wie werden die für ästhetische Erfahrungen konstitutiven Entgrenzungen des Subjekts bildend wirksam?

Künstlerische Forschung ist Welterschließung durch künstlerische Praktiken. Wie/wann/wo können künstlerische Prozesse als Erkenntnisprozesse verstanden werden? Können künstlerische Forschungsprozesse als zeitgemäße, weil den gegenwärtigen kulturellen Umweltbedingungen angemessene Form der Produktion, Anwendung und Kommunikation von Wissen gelten? Gilt das für professionelle Forschungs- und/oder/auch Bildungszusammenhänge?

Aktuelle Medienkultur ist die natürliche Umgebung der Generation C. Die Künstler und Kreativen beziehen sich nicht mehr auf ein Feld der Kunst als Hochkulturmuseum, sondern auf die globale Zeitgenossenschaft als die von allen geteilte Welt. Sie gehen um mit komplexeren Formen von Darstellung und hypermedialer Intertextualität als jede Generation zuvor. Wo und wie geschieht hier die Magie? Welche ästhetischen Erfahrungen ermöglicht Post-Internet Art? Wie funktioniert ästhetische Bildung im Internet state of mind?

Anmeldung: kunst.uni-koeln.de/magie

Torsten Meyer
Julia Dick
Peter Moormann

Institut für Kunst & Kunsttheorie der Universität zu Köln: kunst.uni-koeln.de

CfP: where the magic happens

where the magic happens
Bildung nach der Entgrenzung der Künste

Tagung in Kooperation des Instituts für Kunst und Kunsttheorie der Universität zu Köln und der wissenschaftlichen Sozietät Kunst, Medien, Bildung e.V.

11. bis 13. Juni 2015, Universität zu Köln

Die Künste haben das Gefängnis ihrer Autonomie verlassen. Im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert reicht der Gegenstand künstlerischer Aktivitäten über die traditionellen Grenzen der Fächer Kunst, Musik, Tanz, Theater usw. hinaus in den medienkulturellen Alltag und bis ins wissenschaftliche Experimentieren hinein. Die Zuständigkeiten für das Wahre, Schöne und Gute sind unklar geworden. In einer von kultureller Globalisierung geprägten Welt konturieren sich Praktiken der Produktion von Bedeutung zwischen Künsten, Moral, Wissenschaft, Recht und Politik.
Mit dem postautonomen Verständnis von Kunst gehen zwei Bewegungen einher: zum einen wird im Zuge eines konsequenten Weltlichwerdens die Grenze zwischen Kunst und Nicht-Kunst destabilisiert, zum anderen vernetzen sich die Künste untereinander. Transzendentale Bezugspunkte für die traditionellen Sparten der Hochkultur gibt es nicht mehr. Nicht mehr im Ideal eurozentrischer Klassik, noch in der Reinheit des ungestörten White Cubes, Konzert- oder Theatersaals. Kunst findet statt im Global Contemporary. Im Hier und Jetzt und auf dem Boden alltagskultureller Tatsachen.
Das Tagungsvorhaben befasst sich mit den Bedingungen, Möglichkeiten und dem „magischen Potential“ der Bildung an/durch/mit den Künsten vor dem Hintergrund eines sehr deutlich erweiterten Begriffs von Kunst – fokussiert auf Performance, künstlerische Forschung und aktuelle Medienkultur.

Performance ist Experiment in und mit der Alltagswirklichkeit. Performer und Teilhabende machen außergewöhnliche Erfahrungen an den Grenzen des Üblichen. Wann und wie werden diese Erfahrungen ästhetisch, wann/wie sogar magisch? Was trägt solche prozesshaften Weisen des Erfahrens? Welche vorbildhaften performativen Formate und Methoden existieren in und zwischen bildender Kunst, Musik, Theater, Tanz, Bildung und Politik?Wie werden die für ästhetische Erfahrungen konstitutiven Entgrenzungen des Subjekts bildend wirksam?

Künstlerische Forschung ist Welterschließung durch künstlerische Praktiken. Wie/wann/wo können künstlerische Prozesse als Erkenntnisprozesse verstanden werden? Können künstlerische Forschungsprozesse als zeitgemäße, weil den gegenwärtigen kulturellen Umweltbedingungen angemessene Form der Produktion, Anwendung und Kommunikation von Wissen gelten? Gilt das für professionelle Forschungs- und/oder/auch Bildungszusammenhänge?

Aktuelle Medienkultur ist die natürliche Umgebung der Generation C. Die Künstler und Kreativen beziehen sich nicht mehr auf ein Feld der Kunst als Hochkulturmuseum, sondern auf die globale Zeitgenossenschaft als die von allen geteilte Welt. Sie gehen um mit komplexeren Formen von Darstellung und hypermedialer Intertextualität als jede Generation zuvor. Wo und wie geschieht hier die Magie? Welche ästhetischen Erfahrungen ermöglicht Post-Internet Art? Wie funktioniert ästhetische Bildung im Internet state of mind?

Call for Ideas

Wir möchten diese (und damit zusammenhängende) Fragen im Rahmen einer dreitägigen Tagung mit Ihnen diskutieren. Wir freuen uns auf Vorschläge für Beiträge aus verschiedenen Wissenschaften und Künsten. Insbesondere gespannt sind wir auf Beteiligungen des wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchses.

Als Formen für Beiträge sind vorgesehen: Workshops, Präsentationen und Vorträge – explizit auch im Pecha Kucha Format.

Bitte senden Sie Ihre Skizzen, Abstracts und Ideen (max. 1-2 Seiten) bis spätestens bis 15.2.2015 per E-Mail an:

magie@kunst-medien-bildung.de

Torsten Meyer
Julia Dick
Peter Moormann

Institut für Kunst & Kunsttheorie der Universität zu Köln: kunst.uni-koeln.de

CfP als PDF: cfp_magic

Hinweis: Tagung an der Akademie der bildenden Künste Wien

Diskussionen zur gestalterischen und künstlerischen Praxis in Bildungsprozessen

Donnerstag 27. November 2014
im DEPOT, Breitegasse 3, 1070 Wien

veranstaltet von Lisbeth Freiß, Anna Pritz und Elisabeth Sattler
Institut für das künstlerische Lehramt/Akademie der bildenden Künste Wien

Die Arbeitstagung Gestaltung/Kunst/Bildung fragt nach Spielräumen für Bildungs- prozesse in den künstlerischen Lehramtsstudien. Ausgehend von der These, dass Bildungsprozesse von mehreren pluralen, heterogenen, vielleicht auch widerstrei- tenden Praktiken erschlossen werden, fokussiert die Tagung die künstlerische, die gestalterische und die kunstpädagogische Praxis. Sie ist somit den spezifischen bildungspolitischen Impulsen dieser drei Praxisfelder auf der Spur und fragt nach deren Differenzen sowie möglichen Synergien.

Workshop künstlerische Praxis:
Univ.-Prof. Mag. Martin Beck, Wien/New York

Workshop gestalterische Praxis:
Univ.-Prof. Mag. Christoph Kaltenbrunner, BSc./Wien

Workshop kunstpädagogische Praxis:
Prof.in Dr.in Tanja Wetzel/Kassel

Tagesplan:
10:00 Begrüßung und Einführung
10:30 – 12:30 Workshops (je mit Impulsreferat und Diskussion)
12:30 – 14:30 Mittagspause
14:30 – 16:30 Kurzpräsentationen aus den Workshops und Diskussion im Plenum
16:30 – 17:00 Kaffee
17.00 – 18:00 Ausblick

ab 19:00h gemeinsames Abendessen im Glacisbeisl/Museumsquartier

Kontakt und Anmeldung: Maria Schekolin/m.schekolin@akbild.ac.at
Mit der Bitte um Zusagen bis 15. November 2014

Hinweis: Kunstpädagogisches Forschungskolloquium 2014 in Loccum

ENT-SICHERN: Reflexionen kunst-/pädagogischer und wissenschaftlicher Prozesse
11. Kunstpädagogisches Forschungskolloquium vom 11.-14.09.2014 in Loccum

Prozesse der Sicherung und Entsicherung sind elementare Bestandteile von Forschung, künstlerischem Arbeiten und kunstpädagogischen Situationen. Erst durch Verschiebungen und Brüche wird Anderes sichtbar oder Neues denkbar (vgl. u.a. Koller, Meyer-Drawe). Diese komplexen Vorgänge lassen sich nur im begrenzten Maße initiieren, steuern, messen oder darstellen. Vielmehr zeichnen sie sich gerade durch Entzug und Unverfügbarkeit aus (vgl. u.a. Pazzini). Bildungsprozesse aber auch Forschungsprozesse werden immer wieder zum Wagnis und führen mitunter auf unwägbares Terrain.

Inwiefern können diese vielschichtigen Prozesse pädagogisch begleitet und für den wissenschaftlichen Diskurs zugänglich gemacht werden, ohne zugleich das Spezifische ihres Entzugs auszublenden? In Bezug auf Analyse und Darstellung stellt das Forschende vor methodische Herausforderungen, die (Un)Möglichkeit einer Beschreibung von Erfahrungs- und Bildungsprozessen mitzureflektieren.

Das Forschungskolloquium richtet sich an Nachwuchswissenschaftler_innen in der Kunstpädagogik und Ästhetischen Bildung und wird 2014 geleitet von Katja Böhme, Evelyn May, Susanne Schittler und Sabine Sutter.

  • Keynote: Gereon Wulftange (wiss. Mitarbeiter, Institut für Bildungs- und Transformationsforschung, Universität Hamburg): “Fremdes ent-sichern – Angst und Begehren als Moment in Bildungsprozessen?”
  • Performanceübungen mit Anna Stern (wiss. Mitarbeiterin, Universität Osnabrück, Performancekünstlerin)

Gefördert vom BDK e.V. (BDK Bundesverband und den Landesverbänden Berlin, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen) und der Wissenschaftlichen Sozietät Kunst Medien Bildung.

Weitere Informationen und Programm unter http://loccum.edublogs.org/

Jahresbeitrag gesenkt (NachwuchswissenschaftlerInnen)

Die wissenschaftliche Sozietät Kunst Medien Bildung hat auf Ihrer Jahresversammlung am 26.6.2014 beschlossen, den Jahresbeitrag für außerordentliche Mitglieder auf 30,- € zu senken, um noch nicht promovierten NachwuchswissenschaftlerInnen die Mitwirkung an der Sozietät zu erleichtern.

Info und Antragsformular als PDF

Tagung: Offensichtlichkeit

Tagung am Institut für Kunst- und Kunstwissenschaft, Universität Duisburg-Essen in Kooperation mit der Wissenschaftlichen Sozietät Kunst | Medien | Bildung

26./27.6.2014

»Offensichtlichkeit«
offensichtlich ist, was offen liegt, sichtbar ist, sich zeigt oder zu zeigen scheint, hervortritt, auffällt, sich deutlich und erkennbar oder augenscheinlich macht. Doch für wen wird etwas offen sichtlich und was tritt in diesem Moment dahinter zurück? Das Zeigen schließt ein Nicht-Zeigen ein. Was gezeigt wird und sich zeigt ist nicht selten kalkuliert, konstruiert und choreografiert oder ist das Erwartete. Formen der Konstruktion zeigen sich in der zeitgenössischen Kunst und Fotografie oder werden mittels Methoden der Sozialwissenschaften rekonstruiert.
Die Tagung widmet sich dem Phänomen der Offensichtlichkeit. Es soll um ein Sich-Zeigen gehen, das nicht bloßes Zeigen mit Zeichen ist. Beiträge aus Philosophie, Kunst und den Bildungswissenschaften thematisieren Momente des Sichtbarwerdens und Sichtbarmachens bisweilen unsichtbarer oder offen liegender, aber übersehener Zusammenhänge.

ReferentInnen
Prof. Dr. Jeanette Böhme, Universität Duisburg- Essen
Dr. Manuel Zahn, Universität Hamburg

Donnerstag 26.06. CASINO
17.30 Begrüßung
17.45 Manuel Zahn, Universität Hamburg
Vortrag »Das Offensichtliche und seine Bildungen jenseits des Sichtbaren«
Koreferat Konstanze Schütze, Universität zu Köln
20.00 gemeinsames Abendessen

Freitag 27.06. SENATSSAAL
9.30 Kaffee
9.45 Jeanette Böhme, Universität Duisburg-Essen
Vortrag »(Bild-)Rekonstruktives Sichtbarmachen: Medienspezifische Formen sozialer Sinnstrukturen«
Koreferat Sabine Sutter, Universität Duisburg-Essen
12.30 Mittagspause
14.00 Museum Folkwang, Besuch der Ausstellung und Austausch »(Mis)Understanding Photography«
18.00 gemeinsames Abendessen

Veranstaltungsorte
Universität Duisburg-Essen Campus Essen
45141 Essen

CASINO
Reckhammerweg 3

SENATSSAAL
Universitätsstraße 2 Raum: T01 S04 B34

Anmeldung
kunstdidaktik@uni-due.de

Veranstalter
Prof. Dr. Christine Heil | Sabine Sutter, Universität Duisburg-Essen
Prof. Dr. Torsten Meyer | Konstanze Schütze, Universität zu Köln
Wissenschaftliche Sozietät Kunst | Medien | Bildung

Download Tagungs-Flyer

Hinweis: Tagung Kunstakademie Münster

Im Mai 2014 findet an der Kunstakademie Münster eine Tagung in Assoziation zur Wissenschaftlichen Sozietät Kunst Medien Bildung statt.

Didaktische Logiken des Unbestimmten
Professionalisierungsprozesse in der Lehrerbildung im Fokus ästhetischer und künstlerischer Bildung

Die Professionalisierung von Lehrer_innen wird aktuell in ihrem Verhältnis von Praxis- und Theoriebezug, Lehre und Forschung neu überdacht und bildungspraktisch positioniert. Hierbei kommt der Gestaltung der institutionellen Übergangsräume und Übergangsphasen zwischen Hochschule und Schule eine besondere Aufmerksamkeit zu.
Die Lehramtsausbildung im Fach Kunst ist durch eine besondere Ausgangslage charakterisiert, da bereits auf der fachlichen Seite der künstlerischen Hochschulqualifizierung eine sinnlich-geistige Erfahrungspraxis kultiviert wird. Künstlerische und ästhetische Prozesse folgen häufig einer eigensinnigen, oft auch mimetischen Logik und öffnen dabei einen erweiterten Vernunftraum, der an die Praxis des Handelns und Reflektierens gebunden bleibt. In dieser spezifischen Form des reflexiven Praxisbezugs zeigen sich auch Potenziale für die pädagogisch-didaktische Professionalisierung insbesondere dann, wenn es gelingt, künstlerisch-ästhetische Erfahrungen so zu reflektieren, dass von ihnen die Möglichkeit für einen Transfer auf die pädagogisch-didaktische Praxis ausgeht.

Diese Tagung hat das Ziel, gemeinsam an einer so ausgerichteten Verknüpfung künstlerisch-ästhetischer und pädagogischer Praxis zu arbeiten.

Datum: 16./17. Mai 2014
Ort: Kunstakademie Münster
Konzeption: Prof. Dr. Birgit Engel, Katja Böhme M.A.

Anmeldung
bis 28.4.14: didaktik.kamuenster@gmx.de (Bitte unter Angabe des Anmeldestatus!)

Weitere Informationen zum Tagungsprogramm als PDF zum Download

Folge-Camp: Was bedeutet „Forschungsorientierung“ für die Lehrerbildung?

„Was bedeutet ›Forschungsorientierung‹ für die Lehrerbildung?“ Zu dieser Fragen hatte im Juni diesen Jahres eine Tagung der Wissenschaftlichen Sozietät Kunst|Medien|Bildung|an der Universität Osnabrück stattgefunden. Entwicklungen von Studiengangs-Curricula und Vernetzungen zwischen Hochschule, Schule und Studienseminaren aus Sicht des Zentrums für Lehrerbildung und von Kunstdidaktiker_innen, sowie laufende Pilot-Projekte zum forschenden Studieren wurden in 5 Beiträgen aus in Deutschland und der Schweiz vorgestellt und diskutiert. Da aktuell die meisten Hochschulstandorte die Bologna-Vorgaben einer Forschungsorientierung in den Master-Studiengängen und die Konzeptionierung eines Praxis-Semesters für die Lehramts-Studiengänge zu bewältigen haben, wurde von allen Tagungsteilnehmenden ein nächstes campartiges Arbeitstreffen verabredet, das nun in Kooperation mit der UDK Berlin stattfindet:

Freitag, den 15.11.2013
11-17 Uhr an der UdK in Berlin

Hardenbergstraße 33, 10623 Berlin,
3 min Fußweg vom Bahnhof Zoologischer Garten.

Wer Interesse hat, ist eingeladen, einen eigenen Beitrag mitzubringen: Fallbeispiele, akute Fragen und Überlegungen zur »Forschungsorientierung in der Lehrerbildung« sowie konkrete Seminar-Entwürfe oder Forschungs-Szenarien im Praxis-Semester der Master-Studiengänge. Gearbeitet werden soll in parallelen Gruppen und im World-Café-Format. D.h. es gibt keine Referent_innen-Liste, gearbeitet wird mit dem, was mitgebracht wird!
Für die Getränke werden wir um einen Kostenbeitrag vor Ort bitten.

Kontakt:
Christine Heil (Wissenschaftliche Sozietät Kunst Medien Bildung)
Anne Zimmermann (UdK Berlin)

Tagung: Was bedeutet „Forschungsorientierung“ für die Lehrerbildung?

28.6.2013, 9:30 – 16:30 Uhr

Universität Osnabrück
Fachgebiet Kunst / Kunstpädagogik
Seminarstr. 33
Raum 05/302
49074 Osnabrück

Was bedeutet „Forschungsorientierung“ für die Lehrerbildung?
Laut Vorgaben aus Bologna sollen Bachelor-Studiengänge bereits „berufsqualifizierend“ sein, Master-Studiengänge sollen deutlich Richtung Forschung orientiert werden. Was bedeuten diese Vorgaben für die gestuften Studiengänge in der Lehrerbildung? Wann und wie sollten Schul-Praktika stattfinden? Was heißt „Forschungsorientierung“ im Master-Studiengang? Was soll wozu erforscht werden? In welchem der potentiell drei in Frage kommenden Fächer, mit denen Lehramtsstudierende in der Regel befasst sind, soll geforscht werden? Welche Rolle kann „Forschendes Lernen“ als (hochschul)didaktisches Konzept spielen? Wie ist eine Forschungsorientierung speziell im Fach Kunst zu denken, wenn Kunst und Wissenschaft als unterschiedliche Denkmodelle ernst genommen werden? Was könnte hier Artistic Research bedeuten?

Mit diesen Fragen ist zurzeit befasst, wer in der universitären Lehrerbildung Lehre und Forschung gestaltend tätig ist. Die aufgeworfenen Fragen sollen nicht erneuten Anlass für weiteres BA/MA-Bashing bieten, sondern einen produktiven Austausch über die föderalen Grenzen hinweg initiieren und Konzepte diskutieren, die sowohl aus der Perspektive der Lehrerbildung als auch aus der Perspektive von Kunst und Wissenschaft sinnvoll sind.

Programm

9:30 Ankommen, Kaffee

10:00 Begrüßung

10:15 Yoshiro Nakamura (Universität Osnabrück)
Lehrerbildung in Niedersachsen im Spannungsfeld von Grundlagenforschung und beruflicher Handlungskompetenz

10:45 Andreas Brenne (Universität Osnabrück)
Das neue Praxissemester und die Kunstdidaktik – eine Problemanzeige

11:15 Kaffeepause

11:30 Anna Schürch und Danja Erni (ZHdK Zürich)
Das Modell FLAKS (Forschungslabor für Künste an Schulen)

12:30 Mittagspause

14:00 Julia Ziegenbein (Universität zu Köln)
Zur Aktualität Ästhetischer Forschung für die LehrerInnenbildung am Beispiel des Projekts „Forschendes Lernen“ an der Universität zu Köln

14:30 Ruppe Koselleck (Universität Osnabrück)
Unter einem PKW versteht man ein pädagogisches Kunstwerk – Experimentelle Kunstvermittlung als anwenderfreundliche Spagatforschung zwischen Kunst und Wissenschaft auf der Suche nach den Strategien einer künstlerischen Didaktik.

15:00 Kaffeepause

15:15 Diskussion

16:30 Ende der Tagung

Download Programmflyer

Kontakt und Anmeldung

Sekretariat Fachgebiet Kunst
Universität Osnabrück

Esther Kutzner
Seminarstraße 33
49069 Osnabrück
Tel. 0541 – 969 – 4225

kunst@uni-osnabrueck.de